Blogbeiträge

Herausforderungen des Lebens – Wie wir mit Krisen umgehen können

Krisen und Herausforderungen gehören zum Leben dazu. Gerade in unserer heutigen Zeit erleben viele Menschen Unsicherheit, Sorgen und Ängste. Die Weltlage fordert uns heraus, aber auch unsere ganz persönlichen Krisen können uns an unsere Grenzen bringen.
Doch wie gehen wir mit diesen schwierigen Zeiten um? Wie können wir lernen, Herausforderungen nicht nur zu überstehen, sondern auch daran zu wachsen?
Ich glaube, dass es wichtig ist, Krisen nicht zu verdrängen. Vielmehr dürfen wir lernen, ihnen ehrlich zu begegnen. Denn oft beginnt Veränderung genau dort, wo wir aufhören, alles zu verstecken.
Wir können nicht alles kontrollieren oder steuern. Manche Dinge liegen außerhalb unserer Hand. Doch wir dürfen darauf vertrauen, dass wir nicht allein sind. Wir dürfen das Steuer unseres Lebens unserem wunderbaren Schöpfer überlassen. Er meint es gut mit uns, hat einen Plan für unser Leben und wir dürfen ihm vertrauen.
Ebenso wichtig ist es, mit anderen Menschen über unsere Herausforderungen zu sprechen. Wenn wir unsere Sorgen und Ängste teilen, kommen sie ans Licht. Und genau dort kann Heilung beginnen.
Oft denken wir, wir müssten alles alleine schaffen. Wir verschließen uns, ziehen uns zurück und versuchen, stark zu wirken. Doch wahre Stärke zeigt sich nicht darin, alles alleine auszuhalten. Wahre Stärke zeigt sich darin, offen zu sein und anderen die Möglichkeit zu geben, für uns da zu sein.
Wenn wir den Mut haben, unser Herz zu öffnen, kann unser Gegenüber uns wirklich zuhören, uns verstehen und uns begleiten. Dort beginnt oft ein Neuanfang.
Diese Erkenntnis durfte ich selbst wieder erleben, als ich mit einer lieben Freundin über eine persönliche Herausforderung gesprochen habe. In diesem Gespräch habe ich gemerkt, wie gut es tut, sich nicht zu verstecken, sondern ehrlich zu sein.
Deshalb möchte ich mich immer wieder bewusst für diesen Weg entscheiden – auch wenn es Mut kostet.
Wie Nelson Mandela einmal sagte:
„Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Entscheidung, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst.“
Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel: Nicht darauf zu warten, dass unsere Angst verschwindet, sondern trotzdem den nächsten Schritt zu gehen. Offen zu bleiben. Zu vertrauen. Und darauf zu hoffen, dass selbst aus schweren Zeiten etwas Neues und Gutes entstehen kann.


Veränderung – Mama von zwei kleinen Wundern

Seit etwas mehr als zwei Wochen bin ich zweifache Mama.
Und ich kann es kaum in Worte fassen, wie glücklich und dankbar ich bin, dass mir zwei so wunderbare Jungs anvertraut wurden.
Und gleichzeitig ist da diese Veränderung.
Eine Veränderung, die mich herausfordert.
Eine, die mich wachsen lässt – manchmal sanft, manchmal ziemlich intensiv.
Mama von einem so kleinen Menschen zu sein und gleichzeitig für einen fast Dreijährigen da zu sein, bringt mein Herz manchmal an seine Grenzen.
Ich merke, wie ich damit hadere, weniger Zeit für meinen Großen zu haben. Ich sehe seinen Frust – und das tut weh.
Es gibt Momente, da wünsche ich mir, ich könnte mich einfach zweiteilen.
Oder hätte Nerven aus Stahl.
Doch tief in mir weiß ich:
Das hier ist eine Anfangsphase. Eine intensive, fordernde Zeit, die vorübergehen wird.
Und wahrscheinlich werde ich irgendwann zurückblicken und mich fragen:
Warum war ich so streng mit mir? Warum habe ich mich so unter Druck gesetzt?
Vielleicht ist genau das die Einladung:
Gnädig mit mir selbst zu sein.
Geduldig zu sein.
Mir zu erlauben, dass nicht alles sofort leicht ist.
Ich glaube daran, dass Gott mir die Kraft gibt, die ich brauche.
Ich möchte darauf vertrauen, dass er mir Menschen zur Seite stellt, die mich tragen und unterstützen.
Und ich will neu lernen zu glauben, dass ich genug bin – als Mutter.
Dass ich nicht perfekt sein muss.
Dass ich wachsen darf.
Diese Zeit ist ein Prozess.
Ein Reifeprozess.
Einer, in dem ich lernen darf, mich hinzugeben.
Mich verändern zu lassen.
Geduldiger zu werden – auch mit meinen eigenen, oft noch wackligen Emotionen.
Es ist okay zu weinen.
Es ist okay, überfordert zu sein.
Und es ist genauso okay, wieder aufzustehen.
Ich möchte Ja sagen.
Ja zu diesem neuen Ich.
Ja zu unserem neuen Familienleben.
Zu einem Alltag, der manchmal chaotisch ist, oft müde macht, der von To-do-Listen geprägt ist –
und gleichzeitig voller Lachen, Nähe und Liebe steckt.
Ich glaube, wenn ich dieses Ja wirklich annehmen kann, werde ich freier.
Und vielleicht sogar noch glücklicher.
Heute schon bin ich es.
Glücklich.
Dankbar.
Dankbar, diese Mama sein zu dürfen.
Diese Verantwortung tragen zu dürfen.
Auch wenn ich nicht immer alles schaffe.
Auch wenn ich meinen eigenen Erwartungen nicht gerecht werde.
Ich bin genug.
Und genau richtig.

Zurück zu mir
Kennst du dieses leise Gefühl, nicht ganz am richtigen Platz zu sein? Oder diesen Gedanken, dass das eigene Leben irgendwie zu wenig ist?
Genau das hat mich letzte Woche eingeholt. Es war laut in mir. Zweifelnd. Vergleichend. Und doch habe ich – dank guter Ressourcen – wieder zurückgefunden. Zurück zu mir. Zu einem ehrlichen Ja zu meinem Leben.
Ich habe mich verglichen, obwohl ich tief in mir wusste: Ich bin nicht wie die anderen. Und ich muss es auch nicht sein. Für einen Moment wollte ich anders sein. Dabei bin ich eigentlich zufrieden mit dem Leben, das ich führe – als Mutter, Ehefrau und Pharma-Assistentin.
Ich brauche nicht mehr.
Ich brauche Tiefe. Sinn. Ruhe.
Ich liebe es, langsam in den Tag zu starten. Ich liebe Ordnung im Alltag, Kreativität im Kleinen und meine Begabungen leben zu dürfen. Ich liebe es, Räume mit Atmosphäre zu füllen – in meinem Zuhause, für andere oder einfach so.
Ich bin ein ästhetischer Mensch. Mein Herz schlägt für Schönheit, für Kreativität, für Andersartigkeit. Für Lebensgeschichten. Für tiefe Gespräche. Für die Schönheit Gottes. Smalltalk liegt mir nicht – aber echte Begegnung dafür umso mehr.
Und weißt du was?
Ich bin zufrieden.
Weil ich so geschaffen wurde.
Weil das ich bin.
Es gibt für mich nichts Befreienderes, als in dem zu gehen, wie Gott mich gemeint hat – und Frieden damit zu schließen.
Darum möchte ich dich heute fragen:
Wer bist du, wenn du dich nicht vergleichst?
Was macht dich einzigartig?
Und wo darfst du dir selbst erlauben, einfach zu sein?
Du bist wertvoll.
Du wirst gesehen.
Und du bist geliebt – genau so, wie du bist.
Nimm dir den Raum, den du brauchst.
Ich bin gespannt, was diese Worte in dir bewegen, und hoffe, dass sie dich ermutigen, dich auf den Weg zu machen – hin zu dir selbst. Denn genau so, wie du geschaffen wurdest, ist es gut.
In Verbundenheit
Mirjam

Was wäre wenn? – Ein Blogpost über Vertrauen 

Die letzten Wochen waren für mich herausfordernd. Immer wieder musste ich mich bewusst dafür entscheiden, daran festzuhalten, dass Gott mein Versorger ist und es gut mit mir meint. Das Leben konfrontiert uns ständig mit neuen Hürden oder stellt uns Hindernisse in den Weg. Vielleicht wäre es uns sogar zu langweilig, wenn alles immer reibungslos liefe. 

Doch in dieser Zeit habe ich etwas Wichtiges gelernt: Ich darf Hilfe annehmen – und manchmal besteht Wachstum genau darin, nicht alles alleine schaffen zu müssen. 

Ich merke oft, dass meine Erwartungen groß sind. Und wenn sie enttäuscht werden, verliere ich leicht den Mut. Ich könnte mich dann im Selbstmitleid verlieren, aber das raubt mir Freiheit und Proaktivität. Meine Sorgen werden übergroß, und ich drehe mich nur noch um meine Probleme. 

Aber was wäre, wenn das nicht mehr so sein müsste?
Wenn ich lernen könnte, aus allem das Beste zu machen?
Wenn diese Herausforderungen Teil eines Reifeprozesses sind, der mich näher zu Gott führt? 

Vielleicht ist genau das die Einladung: zu vertrauen.
Zu glauben, dass es gut kommen darf.
Zu wissen, dass Gott mein Versorger und Tröster ist – der alles im Griff hat, auch wenn ich drohe auszurutschen oder im Chaos versinke. 

Und deshalb sage ich mir: Nein, ich werde nicht untergehen. 

Ich wünsche auch dir Gelassenheit für deinen Alltag. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst, und den Mut, das eine vom anderen zu unterscheiden.
 Du bist eine Kämpferin oder ein Kämpfer – und du kämpfst nicht allein. Mit deinem Vater an deiner Seite kannst du alles schaffen. 

Sei zuversichtlich, wenn Trauer dich überfällt, und lege deine Sorgen in Gottes Hand. Wenn du zurückblickst, oder vielleicht sogar in diesem Moment, wirst du erkennen:
 Da war immer einer, der dich getragen hat.
Einer, der dich liebt.
Einer, der dich kennt – bis in deine tiefsten Gedanken hinein. 

 

Eure Mirjam

Gott als mein Versorger


Wer kennt sie nicht – die Alltagssorgen. Manchmal drücken sie so fest aufs Herz, dass ich den Blick auf meinen wunderbaren Vater im Himmel verliere. Und doch möchte ich mich jeden Tag neu dafür entscheiden, Gott als meinen Versorger zu erleben. Auch dann, wenn ich seine Wege nicht verstehe. Denn wenn ich zurückschaue, sehe ich so klar: Er war immer da. 
Er war da, als es in meiner Herkunftsfamilie schwierig war. Er hat mir Menschen an die Seite gestellt, bei denen ich ein Zuhause finden durfte. Er hat mir eine Lehrstelle geschenkt, obwohl ich zuvor in der Probezeit der FMS gescheitert war. Er hat mir nach enttäuschenden Beziehungen einen Mann gegeben, der mich so wunderbar ergänzt. Und er hat mir eine Familie geschenkt – einen wunderbaren, gesunden Sohn, der mich jeden Tag daran erinnert, wie kostbar es ist, fröhlich zu sein und sich über die kleinen Wunder zu freuen. 
Ich habe einen Job bekommen, der einfach perfekt für mich ist – und das sogar im selben Dorf, in dem ich wohnen darf. Wenn ich all das sehe, merke ich, wie viel Gutes Gott in mein Leben gelegt hat. Und genau deshalb möchte ich auch in der ungewissen Zukunft festhalten: Er ist mein Versorger. Ich möchte mir immer wieder bewusst machen, dass er mich nie verlassen hat und wie treu er mich geführt hat. Das hilft mir, hoffnungsvoll nach vorne zu schauen, selbst wenn Sorgen versuchen, mich einzunehmen. 
Und ich möchte auch dich ermutigen: Schau immer wieder auf den, der dich versorgt und dich von Anfang an geschaffen hat. Dein Leben war immer in seiner Hand, und er wird dich nicht im Stich lassen. Er hat einen Plan für dich – auch wenn du ihn nicht immer sehen kannst. Jede Krise kann eine Chance sein, zu wachsen. Nimm sie an und geh weiter mit der Gewissheit: Du bist nicht allein. 
 


🌸 Leidenschaft, Talente und Begabungen 

Heute habe ich mit einer lieben Freundin über Leidenschaft und Begabungen gesprochen – über all das, was wir in uns tragen und was Gott uns geschenkt hat, um es weiterzugeben. Das hat mich dazu ermutigt, wieder einen Blogbeitrag zu schreiben;)
Was liebst du?
 Für welche Leidenschaft brennt dein Herz?
 Was glaubst du, hat dir Gott als Gabe anvertraut – als Geschenk, das du in die Welt tragen darfst?
Ich bin überzeugt: Du bist einzigartig.
 Gott kennt dein Herz, deine Sehnsüchte, deine Herzensanliegen.
 Alles hat seine Zeit. Und du bist genau an dem Platz, an dem du jetzt sein sollst.
Vielleicht bist du Mutter, vielleicht arbeitest du in deinem Beruf oder engagierst dich für andere – ganz gleich wo du stehst: Gott hat dich bewusst dorthin gestellt.
 Er ist für dich.
 Er kennt deine Wege und schenkt dir Menschen, die an deiner Seite stehen.
 Er öffnet Türen, durch die du gehen darfst – und manchmal schließt er auch welche, weil er weiß, was gut für dich ist.
Ich kenne diese Momente, in denen man enttäuscht oder sogar wütend auf Gott ist.
 Doch immer wieder lerne ich, ihm zu vertrauen – auch dann, wenn ich nicht verstehe, warum Dinge geschehen.
 Ich darf wissen: Er liebt mich unendlich und hat einen guten Plan für mein Leben.
In den letzten Jahren habe ich gelernt, mich in Freundschaften zu öffnen, neu zu vertrauen – und ich durfte erfahren, dass da Menschen sind, die wirklich für mich da sind.
 Ich habe ein ganzes Dorf – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Netz von Freunden, die mich durchtragen, mit mir lachen, mit mir weinen und mich in meinen alltäglichen Sorgen begleiten.
Liebe Mütter: Baut euch solch ein Dorf! 💕
 Ihr sollt nicht allein durchs Leben gehen.
 Nehmt Hilfe an, freut euch an Gemeinschaft, und gebt eurer Kreativität Raum, wenn ihr in Freundschaften investiert.
Denn du bist ein wichtiger Teil dieses Ganzen.
 Du darfst etwas beitragen – genau so, wie du bist.
 Vielleicht kannst du gut kochen, beten, zuhören oder Menschen mit kleinen Aufmerksamkeiten überraschen.
 Vielleicht hast du eine kreative Gabe, die anderen Freude schenkt.
Was ist dein Herzensanliegen?
 Welche Talente schlummern in dir und möchten ohne Druck ans Licht kommen?
 Wie möchtest du sie gebrauchen?
 Und was möchte Gott daraus erschaffen?
Hab Mut, deinem Herzen zu folgen.
 Beginn das, was Gott für dich vorbereitet hat.
 Nimm es als Geschenk an – so wie du geschaffen wurdest – und verstecke dich nicht.
Jeder fängt einmal klein an.
 Es reichen schon kleine Schritte – Gott zeigt sie dir immer wieder.
Ich sage Ja zu meinem Leben.
 Ja zu meiner Rolle als Mutter.
 Ja zu meiner Arbeit als Pharma-Assistentin.
 Ja zu mir selbst – zu Mirjam – und zu dem, wie Gott mich geschaffen hat.
Ich sage Ja dazu, meine weibliche Seite leuchten zu lassen und mutig so zu leben, wie Gott es sich gedacht hat.
 Ich bin genau richtig dort, wo ich gepflanzt wurde – und ich darf wachsen wie eine wunderschöne Blüte in einem Meer von Blumen.
 Jede Blume einzigartig. Jede wichtig. 🌷
 


Seelenjetlag – und wie ich lerne, wieder zu fliegen


Hallo zusammen,
es ist schon lange her, seit ich den letzten Beitrag geschrieben habe. In der Zwischenzeit ist auf jeden Fall viel passiert. Mein Mann und ich waren mit unserem Sohn auf Reisen – eine unglaublich schöne und bereichernde Zeit liegt hinter uns.
Ehrlich gesagt bin ich danach in ein Loch gefallen. Der Alltag holt einen so schnell ein, und ja, ich würde sagen, ich habe einen sogenannten Seelenjetlag. Ich vermisse es einfach, so in den Tag hineinzuleben, ohne tausend To-dos, die noch auf mich warten.
Aber was ich eigentlich mit euch teilen möchte, ist Folgendes: Mein Mindset kann ich immer verändern. Ich kann meinen Ängsten, Zweifeln und Fragen Raum geben – oder ich kann meine Gedanken durch dankbare Gedanken ersetzen. Ich kann daran glauben, dass ich es schaffen kann, dass ich genug bin, dass ich eine starke Frau bin und alles erreichen kann – wenn ich nur daran glaube.
Dafür habe ich jedoch die Verantwortung, für mich einzustehen, die Kontrolle loszulassen, um vertrauen zu können usw. Ganz ehrlich: Das fällt mir schwer. Und ja, ich bin dabei, mein Mindset zu verändern. Meine eigene Geschichte hält mich oft davon ab. Doch ich bin nicht länger Opfer meiner Vergangenheit.
Ich bin eine erwachsene Frau mit Begabungen, die Gott mir geschenkt hat. Ich möchte sie gebrauchen, sie nicht unter den Scheffel stellen, sondern sie aufblühen lassen – genau dort, wo ich bin. So fällt es mir leichter, und ich kann fliegen wie ein Schmetterling in die Freiheit, die Gott mir geschenkt hat.
Ich wünsche dir Mut in allen Ängsten, Zweifeln und schlechten Gedanken, die dich davon abhalten wollen, dein Potenzial auszuschöpfen. Du bist berufen, du bist unglaublich geliebt, und du hast immer die Wahl, deinen eigenen, einzigartigen Weg zu gehen.
Deine Verletzungen können geheilt werden, deine Fehler vergeben, deine Freundschaften und Beziehungen können wachsen. Du musst ihnen einfach eine Chance geben. Du kannst lernen, dich zu öffnen – stoße die Menschen nicht weg, bei denen du das Gefühl hast, sie mögen dich nicht oder sie verstehen dich nicht. Gib ihnen die Möglichkeit, sich zeigen zu dürfen. Höre ihnen zu, versuche sie nicht zu verändern, sondern akzeptiere sie voll und ganz.
Ich weiß, wie schwer das ist. Es fällt mir selbst immer wieder schwer, genau das zu tun. Doch ich weiß: Wenn ich das schaffe, wird mein Leben besser und freier.
Lass diesem Prozess aber auch Zeit – es ist ein langer Weg. Aber er ist heilsam, wenn wir ihn beschreiten.
Herzlich,
eure Mirjam





6.Blogbeitrag: Schmerz bringt unser innerstes zum Leuchten

Hallo zusammen
Nach einer kurzen Pause melde ich mich zurück. Schmerz belastet uns, Trauer auch... kennst du das wenn sich ein Nebel von Schmerz, Verletzlichkeit um uns legt und nicht mehr gehen möchte?
Ich kenne das und doch darf ich jeden Tag neu lernen das Schmerz nicht nur Ohnmacht bedeutet sondern auch Wachstum. Im Moment finde ich es doof aber ich habe dann die Möglichkeit mich den Ängsten, meinen Fragen zu stellen und ins Gebet zu gehen. Auch Gott mein Unverstehen bringen, meinen tiefsten Schmerz.  Wenn ich auf mein Leben zurück blicke sehe ich schmerzhafte Erfahrungen, wie auch die guten und die Dinge die mich geprägt haben.  Doch welche Person bin ich heute durch all diese Erfahrungen geworden? Was für Stärken hat es in mir hervorgebracht? Wo kann Gott mein Potenzial in etwas verwandeln das der Welt etwas bringt? Ich möchte das Wunder was Gott an mir getan hat nicht verschweigen. Ich möchte es nutzen und zum strahlen bringen. 
So wie es steht im Buch von Debora Sommer ( Einzigartig wie ein Schmetterling):
Was mir geschenkt ist will ich teilen. Wie du dich an mich verschenkt hast, will ich auch mich verschenken, als lebendiges Wunder.
Herzlich eure 

5.Blogbeitrag Verletzlichkeit macht stark
Seit ich mit Schreiben meines Blogs begonnen habe, hat das Wort Verletzlichkeit an Bedeutung für mich gewonnen. Sich verletzlich zu zeigen löst etwas aus in mir. Es bringt Prozesse in mir in Gang, die gewinnbringend sind für mich. Sie fordern mich aber auch sehr heraus. Doch mein innerster Wunsch ist Wachstum. Es macht mich stärker und meinen Horizont weit.
Es macht mich sensibel für meine Gefühle und meine Bedürfnisse. Es gibt mir Aufwind um meine Ängste zu überwinden.
Es macht mich offen und stärkt meine Spiritualität. Ich lese gerade ein Buch von Brene Brown "Verletzlichkeit macht stark. In diesem Buch schreibt sie über Verletzlichkeit. Wie sie zu einer Stärke werden kann, wenn wir unsere Gefühle nicht betäuben sondern in Verbindung sind mit ihnen. Ich verbinde Verletzlichkeit oft mit Schwäche statt Stärke. Es macht mich verwundbar  und angreifbar. Doch es macht mich auch menschlicher, emphatiefähiger und beziehungsfähiger. Ich kann also wählen, ob ich länger meinen Schutzpanzer tragen möchte oder mich öffnen möchte. Ja ich sage heute ja zu meiner Unvollkommenheit. So gebe ich meinem Gegenüber die Chance mich kennen zu lernen. Es bedeutet ja nicht, dass ich alles offenbaren muss und gezielt wählen kann wo meine Grenzen sind. Ich kann ja auch nicht einfach alles jedem erzählen. Das muss ich auch nicht. Doch ein gutes Beispiel für Verletzlichkeit ist mein Sohn. Er macht sich noch keine Gedanken darüber was andere über ihn denken könnten. Er zeigt sich so wie er ist. Mit all seinen Gefühlen. Wenn er traurig ist weint er und wenn er fröhlich ist kann er sich freuen.  Ja auch ich möchte mich zeigen und nicht verstecken. Ich möchte mutig meine Flügel zeigen , teilen was mich bewegt, micht begeistert und der Mensch sein wie sich das Gott gedacht hat als er mich geschaffen hat. Ich kann nur gewinnen und mutiger werden.
Deshalb ermutige ich dich heute dazu: Sei verletzlich. Es bringt dein Wahres ich hervor und stärkt deine Beziehungen. Welche Erfahrungen habt ihr in diesem Bereich gemacht und was bedeutet für euch Verletzlichkeit? Wenn du Lust hast schreib mir doch oder lass uns darüber mündlich austauschen.
Du bist ein Wunder Gottes. Einmalig, wunderbar und geliebt.
Bis bald. Eure Schmetterlingsliebhaberin Mirjam

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4.Blogeintrag Minderwertsblockaden
Hallo zusammen
Ich melde mich wieder zurück. Es liegt eine Woche voller schlechter Gefühle und Gedanke hinter mir und ja ich war etwas enttäuscht darüber, dass ich den Prozess des echts seins und der Entpuppung zum Schmetterling nicht gerade gerecht wurde. Dabei habe ich doch genau darüber geschrieben und konnte es dann doch nicht in allen Bereichen so umsetzen. Aber einige Begegnungen und Gespräche haben mir gezeigt, dass es nich um das Endresultat alleine geht sondern um den Prozess. Wieso gelingt es mir im Alltag nicht immer? Weil ich mich auf die falschen Dinge konzentriere,als auf das was mir gelingt und ich umsetzen konnte. Und wenn ich mit diesem Blick zurück schaue auf die Woche gab es doch tolle, kreative Momente (z.B Gnocchi machen, endlich etwas tun für mein Nähprojekt ( ich kann diese Woche meine neue Nähmaschine) abholen. Aber was umso wichtiger ist: Ich darf in diesem Prozess merken, dass ich wachse und durch das ich meine Gedanken hier teile etwas in mir passiert. Ich spüre was ich tun möchte und ich spüre, dass es wirklich meine Leidenschaft ist andern Einblicke in das zu geben was ich fühle, weil es ein Herzensanliegen ist für mich. Ich möchte mich nicht darauf konzentrieren was ich von mir oder andern erwarte, sondern auf das was Gott in mich hineingelegt hat und dass er sich nichts anderes wünscht als das ich erkenne wer ich durch ihn bin. Er hat mich geschaffen, er hat mich schon immer geliebt und möchte das frei machen in mir was frei werden muss. Deshalb spüre heute in dich hinein. Was brauche ich um dieses geliebte Kind zu sein? Seine Liebe, seine Gnade und seine kreative Art und seine Möglichkeiten sind da. Ich muss sie nur erfassen und mich an dem erfreuen. Ich muss eine bessere Version von mir selbst werden. Nicht eine Kopie sondern ein Original Gottes, sein Ebenbild und als sein Kind wiederspiegle ich seine Schönheit. Deshalb bete ich heute dafür: Lieber Vater im Himmel hilf uns zu erkennen wer du bist, wie gross und wie treu und das du uns schleifen möchtest zu dem Menschen, den du dir erdacht hast. Gib uns die Offenheit, dass zu verändern was du herstellen, heilen und an Versöhnung für uns bereit hast. Auch mit uns selber.  Amen.
Zeig deine wunderschönen Flügel und höre nicht auf Gottes Gegenwart zu suchen. Du bist stärker als du denkst.
Liebe Schmetterlingsgrüsse Mirjam


3. Blogbeitrag
Guten Tag zusammen
Ich geniesse gerade meine Mittagspause. Was für eine wertvolle Pause. Ich geniesse die Ruhe nach diesem  Morgen. Ich liebe die leuchtenden Augen der Kinder im "Singe mit de Chline" und den Platz an dem Mamis, Grossmamis und Papis einen Austausch haben können. Wie wertvoll kann ich das mitgestalten. Jetzt bin ich einfach sehr erschöpft und mache mir schon Gedanken drum was ich noch zu tun habe heute. Aber ich glaube es ist dran einfach mal in der Stille zu sein, statt den Gedanken nach gehen was meine TO Do Liste noch alles bereit hält. Was tut mir gut und wie kann ich auftanken? Genau das was ich jetzt mache ist ein Teil davon. Ich bringe meine Gedanken aufs Papier..
Es sind manchmal wirre Gedanken und auch jetzt habe ich das Gefühl ich weiss nicht was genau ich schreiben möchte..  Herr gibt mir deine Gedanken in den Mund, mache mich offen für dein Reden und gib mir Mut, das auszusprechen was du mir sagen möchtest.  Ja sei mutig die Gegenwart von Gott zu  suchen, lasse dich erfrischen im Trubel des Alltags, gib ihm den Raum und die Möglichkeit zu wirken. Sei es in deinen Zweifeln, Ängsten, deinen Fragen, forder ihn heraus, sei ehrlich mit ihm und lasse dich erfrischen. Du bist nicht alleine. Du hast einen grossartigen Gott an deiner Seite, der dich in deiner Traurigkeit, in deinen Ängsten, in den Herausforderungen nie alleine lässt  und dich führen möchte auch wenn du ihn nicht spürst. Auch das ist im Ordnung.. Manchmal führen wir uns ihm nicht nahe oder können seine Wege nicht verstehen.Er hat die Sehnsucht uns nahe sein zu wollen. Manchmal wollen wir das nicht und auch das versteht er.Aber ich glaube: Das wir nichts leisten müssen um geliebt zu werden. Wir sind es einfach. Er hat uns geschaffen, er hat uns schon immer geliebt. Wir müssen nur seine Hand nehmen und wieder aufstehen wenn wir gefallen sind.
 Er feuert uns an und freut sich an jedem Fortschritt, wie wir uns freuen wenn kleine Kinder laufern lernen oder etwas neues gelernt haben. Sei gesegnet auf deinem Glaubensweg und gehe immer weiter. Er ist stolz auf dich und seine Liebe hat kein Ende, auch in unserem Unvermögen.
Herzlich Mirjam



Blogbeitrag Dankbarkeit
Früher morgen...
Es ist noch still in unserer Wohnung. Mein Mann und Sohn schlafen noch. Ich geniesse diese Stille und nach einer vollen Woche bin ich froh um diese paar Minuten... naja es war dann schnell vorbei mit dieser Stille. Willkommen im Mamaalltag von Mirjam;)
Und doch lasse ich mir diese Zeit nicht nehmen um weiter zu schreiben. Für was bin ich dankbar:
Für meinen Sohn, meinen Mann, unsere Ehe, das ich genug zu Essen habe, ich in einem Land leben darf wo Frieden herrscht, ich eine eigene Meinung haben darf, meinen Glauben leben kann und ich viele Möglichkeiten habe um mein Leben zu gestalten. Es gäbe noch hundert andere Dinge für die ich dankbar sein kann. Genau dieser Moment erinnert mich an ein Gespräch das ich einmal mit meiner Schwiegermutter geführt habe. Wir sprachen über ihre Krankheit und wie sie es schaffe, trotz ihrer Krankheit so fröhlich zu sein. Sie sagte dann: Sie habe immer einen Grund dankbar zu sein und das halte sie dann auch fest. Oder wenn sie nicht schlafen kann mache sie das auch. Ja was für ein Vorbild war sie für mich. Wie oft fällt es uns in unserem Alltag voller Hektik und Trubel schwer uns diese Zeit zu nehmen? Doch ich glaube: Wenn ich mir diese Zeit nehme, dass ich mit mehr Energie, Gelassenheit und Fröhlichkeit in den Tag starten kann. Ich wünsche dir Mut einmal mehr dankbar zu sein. Man kann auch dankbar sein für alles was man erreicht hat im Leben. Ich möchte auch noch mit dir teilen, was mir in letzter Zeit  klar geworden ist. Ich möchte auch dankbar sein für die Unterschiedlichkeit meiner Mitmenschen:
Ich bin dankbar für dich, für die Begegnung mit dir, für deine Lebensgeschichte, für deine Erfahrung, deine Unterschiedlichkeit, deinen Reichtum und alles was ich durch dich lernen kann. Ja das sage ich mir immer wieder und sie bereichern meine Beziehungen und sie geben mir eine Offenheit für meine Mitmenschen.
Ich denke an dich in meinen Gebeten und Gedanken und wünsche dir den Mut Dankbarkeit zu kultivieren.
Eure Mirjam






Reiseblog

Willkommen zu unserem Reiseblog. Wir freuen uns wahnsinnig auf unsere Reise. Hier könnt ihr immer wieder mal ein paar Bilder von unserer Reise sehen und lesen was wir gerade erlebt haben. Eure Familie Hintermann

Ottawa und Huntsville

4. Blogbeitrag


Hallo zusammen,

Nach unserem Nachtessen und dem Zubettbringen von Timael wollten Jeremia und ich eigentlich noch den morgigen Tag besprechen. Ich war aber so müde, dass ich dabei eingeschlafen bin;) so geht es mir momentan regelmässig.. Bei so viel Programm.

Am Samstag machten wir uns nach einem guten Frühstück auf den Weg in die Stadt. Wir starteten mit dem Parlamentsgebäude. Ein riesiges Gebäude mit verschiedenen Blocks. Aber wunderschön gestaltet. Wir haben es und von aussen angeschaut. Es befindet sich gerade im Umbau bis im Jahre 2030. 

Anschliessend war bereits Mittagszeit und wir machten uns auf den Weg zu einem Park. Dieser führte entlang des Kanals von Ottawa. Man hatte eine schöne Aussicht auf die National Gallery und das Geschichtsmuseum... Timael konnte nun sehr gut selber spazieren. Er genoss es sehr sich auszutoben und bei einem Ausblickpunkt ums Häuschen zu rennen. Er hatte so viel Energie und Freude. Das war lustig. 

Unser Weg führte uns weiter durch den Markt, bei dem viele handwerkliche Dinge angeboten werden und natürlich jenste viele verschiedene Restaurants stationiert. Eine schöne und spannende Atmosphäre.:) Nach dem wir uns etwas Mittagessen gekauft hatten waren wir nun im Park angekommen bei dem man eine gute Aussicht auf die Stadt und der Notre Dame von Ottawa hat. Das war gemütlich und entspannter für uns alle, als in einem Restaurant zu essen.

Dann machten wir uns auf den Weg zur Notre Dame vom Ottawa. Eine wirklich schöne Kirche. Sie hat uns besser gefallen als die Notre Dame in Paris. Der Eintritt ist frei und es war eine gemütliche und warme Atmosphäre. Timael ist dort eingeschlafen. So hatten wir nun etwas eine Pause. Ganz in der Nähe von dort besuchten wir die National Gallery. Ein sehenswertes Museum. Für mich als kunstintressierte natürlich umso mehr;) Jeremia hat es aber auch gefallen. Schön ist er mitgekommen und hat es ermöglicht! Danke Jeremia:)

Gut gelaunt gingen wir weiter und suchten uns ein Kaffee um ein Glace zu essen und Kaffee zu trinken. Timael hat das Glace mit uns geteilt. Fast hätte er es uns beiden weg gegessen. Er weiss eben das Pistache Glace köstlich ist. Wir lieben es beide. 

Nachher machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Unterwegs assen wir bei einem Restaurant Breawer zu Abendessen. Für Timael bestellten wir ein Kindermenü. Er hat seine Pommes so genüsslich gegessen. War amüsant und auch sonst war er bestens gelaunt und hatte Energie für 2. Er ist auf dem Nachhauseweg mit mir und Jeremia über alle Mauern balanciert und hat jenste Hindernisse überwunden. Er liebt es den aussergewöhnlichen Weg zu nehmen. Wir waren zufrieden und glücklich. Ottawa ist wirklich eine schöne Stadt. Müde aber zufrieden genossen wir den Abend nach dem dann Timael endlich geschlafen hatte..;) 

Am nächsten Morgen nach dem wir gefrühstückt hatten und ausgecheckt und unser Auto ( übrigens ein weisser Chevrolet) Malibu für die, die es intressiert. Er hat gerade genug Platz um unser ganzes Gepäck zu verstauen. Wir fuhren dann zu einem Park bei dem man Wasserfälle bewundern kann. Das Wasser ist zwar etwas dreckig und hat viel Schaum. Nicht besonder schön. Aber der Spaziergang war gerade richtig für uns alle. Dort konnte man ganz in der Nähe auch zum Wasser runter gehen. Timael liebt es ja Steine ins Wasser zu werfen. 

Anschliessen machten wir noch eine kurze fahrt zu einem Einkaufaladen und dort in der Nähe konnten wir asiatisch essen. Wir hatten nun eine 4 Stündige Fahrt vor uns. Wir fuhren nacht Huntsville. Das war eine schöne Fahrt. Wir kamen nun aufs Land. Es gab viele schöne Natur, viele Farmen, Kleinstädte und viele Seen. Und die Strassen sind ewigs lange. Man fährt alles im Tempo 80 und man kann einfach unbehindert fahren.Timael verschlief alles. Wir hatten unseren Spass und eine schöne Stimmung. Dort angekommen checkten wir im Best Western Hotel ein. Es war etwas später geworden, da wir noch eine Pause einlegten in einem herzigen Kaffee, eine Stunde von Huntsville entfernt. In der Nähe des Alongquin Park( ein bekannter Nationalpark) Dort gab es Kaffee und ein köstlicher Berry Cheesecake und ein triple Choclate Kuchen für Jeremia. Als es gebracht wurde sagte Timael: Schoggi!!

Er bekam natürlich auch ein wenig auf seinem Teller. Er genoss es in vollen Zügen. Wir natürlich auch und wir mochten diese Dorfstimmung.

Nach dem Ankommen machten wir uns auf den Weg zu einem Restaurant. Wir ginen ins Western Mario. Als wir dort ankamen war erstens Timael schlecht gelaunt und hungrig. Wir hatten etwas die Zeit verpasst. Die Kellnerin war auch einfach unfreundlich..  Sie hatte keine Geduld ect. Aber wir bekamen dann nun doch zu unserem Essen und auch Timael hatte sich eingekriegt. Das Essen schmeckte köstlich. Mit zufriedenem Bauch machten wir uns auf den Weg nach Hause. Wir machten noch einen Abstecher in den bekannten Wallmart, weil der noch so spät offen hatte. Schon eine Riesenauswahl und recht günstig. 

Anschliessend fiehlen wir müde in unsere Betten.

Am nächsten Tag fuhren wir in den Arrowhead Provincial Park. Dort war es sehr schön einen Trail um einen See zu machen. Es machte sich ein wenig die Angst breit da es dort alle möglichen Wildtiere wie Bären, Elche ect haben könnte. Aber wir begegneten keinem Tier. Timael genoss es sehr dort mit uns um den See zu spazieren. Dort machten wir uns bestens bekannt mit den agressiven Mücken. Jere und ich hatten im Nu mehrere Mückenstiche.. wir hatten den Mückenspray vergessen. So assen wir unser Zmittag auch im Auto. Wir fuhren nun weiter und rüsteten uns im Visitor Center mit Mückenspray aus und machten einen erneuten Trail um den grösseren See im Park. Die Mücken waren nun etwas weniger agressiv. Nach dieser Wanderung machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Ein kleiner Abstecher in den Starbucks durfte auch nicht fehlen. Wer uns kennt weiss, dass der Starbucks einer unser Traditionen seit unserem ersten Date ist.;) Im Hotel angekommen assen wir noch Resten. Den Abend verbrachten wir mit Vorbereitung für den nächsten Tag. Da war der Flug nach Calgary vorgesehen. Wie das gelaufen ist und welche Abenteuer wir dort erlebt haben und wie unsere Übernahme des Campers verloffen ist könnt ihr beim nächsten Blogbeitrag lesen. Ich entschuldige mich dafür, dass ich mit dem Blogschreiben hinterher hinke. Wir halten euch aber immer auf dem laufenden.



3. BLOGBEITRAG: 

Kingston 

Am Freitag 6. Juni wollten wir wieder früh los. Es verzögerte sich aber alles ein bisschen. Timael war nach dem Aufwachen nicht fit und blieb lange liegen. Es stellte sich dann heraus, dass es ihm schlecht war. Er musste zweimal hintereinander erbrechen. Hatte wohl etwas falsches gegessen. Denn nachher ging es ihm wie durch ein Wunder wieder gut. Wir hatten aber zwischenzeitlich auch gebetet. Gott hatte wohl unsere Gebete erhört. Nach dem konnten wir nun endlich Frühstücken. Timael konnte auch wieder normal essen. Wir genossen also ein gemütliches Zmorgen. Mal nicht mit Ei, Pancakes oder so sondern Jeremia bestellte einen feinen Porridge mit frischen Früchten und ich ein Overnightmeal mit frischen Früchten. Es tat gut mal so etwas frisches und gesundes zu essen. Timael hatte nun grossen Hunger und ass uns fast alles weg.;) Nachher fuhren wir los nach Kingston einem hübschen Hafenstädtchen am Ontariosee. Zuerst wollten wir nach der 2eien halb stündigen Fahrt etwas essen gehen. Wir checkten zuerst in unserem Hotel ein, auch wenn es etwas ausserhalb von Kingston stationiert war. Aber es war ein tolles Hotel. So fanden wir ein gemütliches Restaurant direkt am Hafen von Kingston. Etwas kleines aber feines. Anschliessend machten wir eine Entdeckungstour durch das hübsche Städtchen. Ein Foto am Kingston Sign durfte natürlich nicht fehlen und ein Foto an der grossen Loki, oder ein Schiff welches dort stationiert ist. Timael hatte viel Energie und wollte fast alles selber spazieren. Wir genossen es auch sehr durch die Strassen zu schlendern und zu schauen, was wir am morgigen Tag machen möchten. Anschliessend fuhren wir zurück zum Hotel.
 Am Samstag frühstückten wir beim Hotel und fuhren wieder los nach Kingston. Dort machten wir eine Schiffahrt über den See. Das haben wir sehr genossen. Es war heiss und wunderschönes Wetter.  Anschliessend war es wieder etwas zu spät für das Mittagessen und doch hatten wir Hunger. Wir fanden eine schöne Terrasse in Kingston um Mittag zu essen. Leider mit Timael etwas anstrengend... er war zu müde und hungrig. Seine Trotzphasen sind echt etwas herausfordern momentan. Aber auch das gehört dazu. So fuhren wir so rasch wie möglich los zu unserem Ziel in Ottawa. Dort angekommen erfuhren wir, dass unsere Reiseargentur wohl einen Fehler gemacht hatte.Sie hatten das falsche Hotel gebucht. Es gibt zwei Homewood Suites und welches sie gebucht hatten lag 1en halb stunden weiter weg als Ottawa. Im App war aber wirklich das Hotel in Ottawa gemeint. Zum glück konnten wir alles kurzfristig umbuchen und das andere mit Hilfe von Tourlane stornieren. Das Zimmer wird uns rückerstattet. Wie froh waren wir, dass wir noch ein Zimmer bekammen. Den Abend liessen wir mit einem gemütlichen Abendessen im Hotelzimmer ausklingen. Was wir dann in Ottawa erlebt haben hört ihr beim nächsten mal. Schön seit ihr auf diesem Weg auf unserer Reise dabei.

2. BLOGBEITRAG Niagarafall&Toronto
Am Dienstag starteten wir mit unserem Wecker ( Timael) um 4.30 in den Tag. Er hat wohl durch die Zeitverschiebung ein bisschen einen anderen Rythmus. Wir waren aber auch am Montag schon um 20.00 im Bett. Da wir so müde waren..
 Wir machten uns also als wir frisch geduscht waren auf den Weg zum Frühstück im selben Hotel. Wie immer in Kanada alles in grosser Ausführung. Aber es schmeckte lecker. Timael genoss seine Pancakes, die er so liebt.;) Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuss auf den Weg zu den Niagarafalls. Nur ca 30 Minuten von unserem Hotel entfernt. Dort angekommen gingen wir auf die Bootstour zu den Niagarafalls. Es war ein spannendes Erlebnis. Schon beeindruckend diese Niagarafalls. Nur wurden wir ziemlich nass. Timael war zu Beginn begeistert nur als es Wasser spritzte fand er es nicht mehr so toll. Anschliessend machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen.  Von dort aus gingen wir zum Clifton Hill ( ein Erlebnispark), dort gingen wir aufs Riesenrad. Eine gigantische Aussicht hat man von dort oben. Wir haben diese Fahrt sehr genossen. 
 Nach dieser Fahrt schlenderten wir noch etwas durch den Park und entschieden uns nachher für einen ruhigeren Spaziergang durch den Viktoriapark, spazierten weiter zu den Niagarafällen um die Aussicht von oben zu geniessen. Nach einem Glace und einem Kaffee im Oakpark waren wir wieder gestärkt um den Heimweg anzutreten. Dort angekommen assen wir noch Resten vom Nachtessen. Und schliefen beim Timael ins Bett bringen alle 3 ein. Wir waren alle fix und fertig aber zufrieden. 
 Am nächsten Tag stellten wir uns den Wecker um bei Zeiten aufzustehen um noch zu Packen. Denn es ging weiter nach Toronto. Wir wollten aber die Zeit bei den Niagarafalls noch nutzen bevor wir weiter fuhren. Am Morgen besuchten wir den Whirlpool Aerocar. Wie schön die Aussicht dort ist. Hinten bis zum Wasser konnten wir noch einen kleinen Adventure Trail machen. Das haben wir als Wanderfreunde natürlich sehr genossen. Wunderschöner grüner Wald und die Wanderwege. Es ist schön zu sehen, dass es Timael so geniesst, voller Neugier und Tatentdrang. Anschliessend besuchten wir noch die Schmetterlinge im Konservatorium. Was für ein spektakuläres Schauspiel diese wunderschönen Schmetterlinge in den verschiedensten Farben. Es erinnerte mich daran; wie unterschiedlich und einzigartig wir alle doch sind. Wunderschöne Flügel in den unterschiedlichsten Farben und jeder sollte sie zeigen dürfen.
 Aber jetzt bin ich etwas abgewichen vom Thema. Und nun machten wir uns auf den Weg nach Toronto. Mit Verkehr kamen wir etwas später als geplant beim Hotel an. Am Abend zogen wir dann noch durch die Strassen von Toronto um etwas zu essen. Eine riesen Stadt mit viel Verkehr aber beeindruckende Gebäude. Und sehr international. Das ist spannend...
 So gingen wir müde ins Bett.
 Am nächsten morgen standen wir um 6.00 früh auf um rechtzeitig in der Stadt zu sein. Es dauerte dann doch etwas länger bis wir losgegangen sind. Nach einem Frühstück besuchten wir den CN Tower, auf dem man eine weite Sicht auf Toronto hat. Wirklich krass und voll zu empfehlen. Nach dem gingen wir Mittagessen. Timael war richtig kaputt und ich auch. Er schlief das ganze Mittagessen über. Jeremia hätte noch einiges mehr machen wollen. Aber ich war sehr kaputt. Die grosse Stadt und die viel Leute überreizten mich. Ich bat Jeremia eine Pause machen zu dürfen. So ging ich ins Hotel zurück und Timael genoss den Nachmittag mit Papi im little Canada. Einem Miniaturmuseum von bekannten Sehenswürdigkeiten/ Orten von Canada. Die Pause tat mir gut. Erholt trafen wir uns  dann zum Nachtessen. Wir holten auf dem St. Laurence Market ( einem Spezialitätenmarkt) etwas. Dieses assen wir dann in einem schönen Park. Dort konnte Timael dann auch noch auf dem Spielplatz spielen. Das machte uns allen dreien spass:) 
 Was wir am nächsten Tag nach der Abreise in Kingston erlebten folgt beim nächsten Blogbeitrag.
 

Reise von Paris nach Toronto

2.Juni 2025

Nach dem wir um 6 Uhr aufgestanden sind haben wir wieder alles so eingepackt, dass wir bereit sind um ins Flugzeug nach Toronto zu steigen. Nach einem reichlichen Frühstückbuffet im Hotel Ibis Paris sind wir gestartet. Zuerst begann eine abenteuerliche Reise mit Metro und Zug zum Flughafen von Paris. Mit 2 Koffer und einem Kinderwagen gar nicht so einfach. Auch gerade weil Paris sehr wenige Aufzüge hat und man alles eine Treppe hinab und herauftragen muss. Aber  zum Glück sind die meisten Franzosen so hilfsbereit.;) Nach rund einer Stunde waren wir am Flughafen. Dort durch die ganze Kontrolle etwas stressig. Nun sitzen wir aber wohlbehalten und glücklich im Flugzeug nach Toronto. Wie dankbar sind wir, dass wir diese Reise machen können. 
 Wir sind gespannt auf unser Abenteuer.
 Nach 8 Stunden Flug sind wir nun endlich in Toronto angekommen. Timael brauchte viel Beschäftigung aber er hat es echt gut gemacht. Zu Beginn hat er sogar geschlafen. In Toronto angekommen mussten wir uns zuerst noch einmal einchecken und durch die Passkontrolle. Nachher haben wir unseren Mietwagen abgeholt. Und sind richtung Niagara Falls zu unserem Hotel gefahren. Wir waren auf der Fahrt dorthin sehr müde. Wir merken nun den Jetlag. Im Best Western Plus Cairn Croft Hotel angekommen gingen wir nur noch Abendessen. Es gab ein feines Madras Chicken Curry und für Jeremia eine Mischung von mehreren kleinen Spezialitäten wie Sheperds Pie, Madras Chicken Curry und Chicken Pot Pie. In Kanada ist aber alles etwas Oversized. Die Menüs sind grosszügig und unser Hotelzimmer ebenfalls. Es hat sogar eine Mikrowelle,Kaffeemaschine, einen grösseren Kühlschrank und ein grosses Bad.  Bis jetzt waren alle hier im Hotel und Restaurant sehr freundlich. Nach einem anstrengenden aber schönen  Tag fallen wir nun müde in unsere Betten und freuen uns auf den neuen Tag.:)


Schmetterlingsblog

Jeder fängt mal klein an - so wie ich. Ich bin frei, geborgen und geliebt. Deshalb möchte ich wie ein Schmetterling meine Flügel ausbreiten und losfliegen.

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